Reallabor Urbane Agrarökologie

Urbane Agrarökologie hat einen starken experimentellen Charakter, bei der die Entwicklung von Innovationen im Mittelpunkt steht. Denn eine prototypische Praxis der Urbanen Agrarökologie muss erst (weiter-)entwickelt, getestet, mess- und vermittelbar gemacht werden. Hierfür braucht es eine strategische und enge Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlicher Forschung und verschiedenen Praxisakteuren, wie Personen aus der kommunalen Verwaltung und der Stadtpolitik, Gärtner*innen und Landwirt*innen, Betrieben und Konsument*innen.

Das Reallabor Urbane Agrarökologie (siehe Darstellung) bietet genau solch eine Struktur: Es bietet eine Plattform und somit Raum für partizipative und co-kreative Prozesse, wo Innovationen der Urbanen Agrarökologie entwickelt (Co-Design), angewandt (Co-Produktion) sowie evaluiert und vermittelbar gemacht (Co-Evaluation) werden. So werden gemeinsam Lösungen erarbeitet, wie städtische Landwirtschaft-, Grün- und Freiflächen nach den Prinzipien der Urbanen Agrarökologie geplant, entwickelt und bewirtschaftet werden können. Als Plattform ermöglicht das Reallabor Urbane Agrarökologie unterschiedlichste Formen und Tiefen der Partizipation für alle Akteure. Dadurch entsteht und wächst das Netzwerk an Menschen, die sich für den agrarökologischen Wandel in der Stadt und Region interessieren und engagieren.

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