Wir sind...

…ein junger gemeinnütziger Verein in Zürich mit dem Ziel, Urbane Agrarökologie (UA) als Ansatz für die Entwicklung von Stadtlandschaften voranzutreiben. Die agrarökologischen Prinzipien sind von grosser Bedeutung für nachhaltige Landwirtschaft im ländlichen Raum. Darüber hinaus ist dieser Ansatz aber auch sehr wertvoll für die Gestaltung verschiedenster grünen und noch zu begrünenden Flächen in Städten und die daran angrenzende Regionen: egal ob sich diese mitten in Siedlungen, an oder auf Gebäuden befinden. Egal, ob es sich um Kleinstflächen oder Abstandsgrün entlang von Strassen, den Waldrand, grossen Parks, wie zum Beispiel die neu enstehenden landschaftlichen Parks, oder kleine Pocket-Parks handelt; die Urbane Agrarökologie bietet die vielfältige Möglichkeiten, um all diese verschiedenen Räume zukunftsfähig zu gestalten.

Unsere Vision...

… ist die Entwicklung ganzer Agrar-Ökosysteme und Stadtlandschaften nach den Prinzipien der Urbanen Agrarökologie. Mit regionalen und solidarischen Ernährungsnetzwerken treiben wir den Wandel zu einem nachhaltigen und fairen Ernährungssystems voran und fördern die Verbindungen zwischen dem städtischen und ländlichen Räumen. So kann Ernährungssouveränität für alle selbstverständlich werden.

Wir engagieren uns in der Praxis, der Wissenschaft und der sozialen Bewegung

Wissenschaft: Das Reallabor UA als Kollaborationsplattform

Wie kann Wissenschaft dabei helfen, Lösungen für die grossen gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit zu finden? Reallabore bieten den idealen Rahmen für die Entwicklung solcher Lösungen. Im Reallabor Urbane Agrarökologie schaffen wir den Rahmen für eine enge Zusammenarbeit von Akteuren aus der Forschung und aus der Praxis. Gemeinsam entwickeln wir in einem co-kreativen Prozess Innovationen der Urbanen Agrarökologie, die wiederum dabei helfen, weitere Flächen auch in anderen Städten und Regionen zukunftsfähig zu gestalten.

Praxis: Prototypen und Weiterbildung Community Gärtner*in

Was ist Urbane Agrarökologie? Wie sehen Flächen bzw. Räume aus, die nach den Prinzipien der Urbanen Agrarökologie entwickelt werden? Dies kann sehr anschaulich anhand von Beispielflächen, also sogenannten Prototypen, gezeigt werden. Diese Prototypen dienen dazu, neue Methoden auszuprobieren und zu verbessern. Hierbei leisten die Community-Gärtner*innen einen wichtigen Beitrag.

Soziale Bewegung: Zivilgesellschaftliches Engagement für die Transformation​

Die Personen vom Technikum Urbane Agrarökologie bringen sich in sozialen Bewegungen an der Schnittstelle von Agrarökologie, Ernährungssouveränität, Degrowth und Feminismus ein. Denn wir sind überzeugt: Für die Transformation unserer Gesellschaft müssen wir alle ausbeuterischen und diskriminierenden Beziehungen überwinden, zwischen Menschen genauso wie zwischen Mensch und Natur. Hierfür engagieren wir uns in vielfältigen Netzwerken und Gruppen.