Technikum Urbane Agrarökologie

Wir sind...

…ein junger gemeinnütziger Verein in Zürich mit dem Ziel, Urbane Agrarökologie als systemischen Ansatz für die Planung und Bewirtschaftung von Stadtlandschaften zu entwickeln, anzuwenden und zu verbreiten. Die agrarökologischen Prinzipien sind von grosser Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft im ländlichen Raum. Darüber hinaus ist dieser Ansatz aber auch sehr wertvoll für die Gestaltung verschiedenster grünen und noch zu begrünenden Flächen in Städten und die daran angrenzende Regionen: egal ob sich diese mitten in Siedlungen, an oder auf Gebäuden befinden. Egal, ob es sich um Kleinstflächen oder Abstandsgrün entlang von Strassen, den Waldrand, grossen Parks, wie zum Beispiel die neu enstehenden landschaftlichen Parks, oder kleine Pocket-Parks handelt; die Urbane Agrarökologie bietet die vielfältige Möglichkeiten, um all diese verschiedenen Räume zukunftsfähig zu gestalten.

Unsere Vision und unser Weg der Transformation: Die Urbane Agrarökologie (UA)

Wie bei der Agrarökologie wird auch in der Urbanen Agrarökologie eine Transformation auf allen Stufen angestrebt. Dies beinhaltet nicht nur die Bewirtschaftung einzelner Flächen und Höfe, sondern umfasst auch die Gestaltung ganzer Agrar-Ökosysteme und Stadtlandschaften, und reicht bis zum Wandel des Ernährungssystems mittels regionaler und solidarischer Ernährungsnetzwerke. Somit werden Verbindungen zwischen urbanen und ruralen Räumen sowie zwischen Produzent*innen und Konsument*innen immer stärker, bis schlussendlich Ernährungssouveränität für alle selbstverständlich geworden ist.

Was wir machen

Agrarökologie ist zugleich Wissenschaft, Praxis und soziale Bewegung. Daher sind wir vom Technikum UA in allen drei Bereichen aktiv:

Wissenschaft: Das Reallabor UA als Kollaborationsplattform

Wie kann Wissenschaft dabei helfen, Lösungen für die grossen gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit zu finden? Reallabore bieten den idealen Rahmen für die Entwicklung solcher Lösungen. Im Reallabor Urbane Agrarökologie wird der Rahmen für eine enge Zusammenarbeit von Akteuren aus der Forschung und aus der Praxis geschaffen. Dabei werden in einem co-kreativen Prozess Innovationen der Urbanen Agrarökologie entwickelt, die wiederum dabei helfen, weitere Flächen auch in anderen Städten und Regionen zukunftsfähig zu entwickeln.

Praxis: Prototypen der UA und Weiterbildung Community Gärtner*in

Was ist Urbane Agrarökologie? Wie sehen Flächen bzw. Räume aus, die nach den Prinzipien der Urbanen Agrarökologie entwickelt werden? Dies kann sehr anschaulich anhand von Beispielflächen, also sogenannten Prototypen, gezeigt werden, die das Potential der Urbanen Agrarökologie verdeutlichen. Diese Prototypen dienen dazu, Innovationen anzuwenden, zu testen und weiterzuentwickeln. Die Planung, Initiierung und Umsetzung der Prototypprojekte wird insbesondere von den angehenden Community-Gärtner*innen geleistet.

Soziale Bewegung: Zivilgesellschaftliches Engagement für die Transformation

Die Personen vom Technikum Urbane Agrarökologie bringen sich in sozialen Bewegungen an der Schnittstelle von Agrarökologie, Ernährungssouveränität, Degrowth und Feminismus ein. Denn wir sind überzeugt: Für die nötige Transformation unserer Gesellschaft müssen wir alle ausbeuterischen und diskriminierenden Beziehungen überwinden, zwischen Menschen genauso wie zwischen Mensch und Natur. Hierfür engagieren wir uns in vielfältigen Netzwerken und Gruppen.